Auswahl von Baudenkmälern auf Usedom
Wasserschloss
Mellenthin
Mellenthin
bietet mit seiner stattlichen Dorfkirche und dem Wasserschloss viel Raum zur
Entspannung. Der Park mit altem Baumbestand lädt zu einem Spaziergang ein. Im
Schloss befindet sich heute ein familiengeführtes Hotel mit Restaurant. Wir
haben das Restaurant bei unseren Urlauben stets im Programm und empfehlen es
gern weiter. Das Wasserschloss ist im Inneren bereits liebevoll restauriert und
hat seinen mittelalterlichen Charme behalten. Ein beliebtes Fotomotiv sind die
prunkvollen Kamine und Ritterrüstungen.
Adresse:
17429 Mellenthin, Dorfstr. 25
Schloss
Pudagla
Das um
1574 von Herzog Ernst Ludwig von Pommern-Wolgast erbaute Schloss war Witwensitz
seiner Mutter Herzogin Marie von Sachsen und Pommern-Wolgast. Davon zeugt auch
die Tafel der Herzöge von Pommern-Wolgast über dem Hauptportal. Das
Kreuzgewölbe im Keller stammt möglicherweise noch aus der Zeit des Klosters
Pudagla.
Adresse:
17429 Pudagla, Schlossstr. 8
Schloss
Stolpe
Adresse:
17406 Stolpe, Am Schloss 9
Schloss
Buggenhagen
Schloss
Wolgast Residenz der Herzöge von Pommern-Wolgast
Wer das
erste Mal Richtung Schlossinsel fährt, um einen Blick auf das dort vermutete
Schloss zu erhaschen, wird enttäuscht. Das von den Herzögen von Pommern an
diesem Platz errichtete Schloss steht nicht mehr. Nachdem es im Krieg 1675
komplett zerstört wurde, trug man nach und nach sämtliche Reste ab, um sie als
Baumaterial zu nutzen. So lassen sich zum Beispiel an der Schule am Kirchplatz
in Wolgast oder auch im Schloss Wrangelsburg Wolgaster Steine finden. Erst Ende 2008 kamen bei Probegrabungen
neben kleineren Fundstücken des Schlossalltages Reste eines Wendelsteines
(Treppenturm) ans Tageslicht. Sie sind erstaunlich gut erhalten und bieten
erstmals Einblicke in das Residenzschloss der Wolgaster Greifen-Herzöge. Aus
dem Rathaus hört man, dass auch Sie bei einem Besuch dieses Turmfundament
besichtigen können. Nachdem die bauliche Sicherung erfolgt ist, kann es künftig
besichtigt werden. Ein Modell und viele weitere Exponate finden Sie in der "Kaffeemühle",
wie das Stadtmuseum liebevoll genannt wird.
Adresse:
17438 Wolgast, Schlossinsel
Schloss Ludwigsburg am Greifswalder Bodden
Kommen Sie beim Anblick ruinöser historischer Bausubstanz ins Träumen?
Dann sollten Sie einen Ausflug nach Ludwigsburg einplanen. Die einstige
Gutshofanlage wurde von 1577 bis 1592 von Herzog Ernst Ludwig von
Pommern-Wolgast für seine Frau Hedwig Sophie erbaut. Nach dem Tod des
Herzogs übernahm sie das Gut und führte es sparsam und
verantwortungsvoll zur Blüte. Wenn Sie heute durch den leicht
verwilderten Schlossgarten wandeln oder bei einer Führung den
Kräutergarten besichtigen, können Sie erahnen, welche Schönheit hier
auf die Entzauberung wartet. Zum Träumen lädt auch die prächtige
Backstein-Stallanlage aus dem 19. Jahrhundert ein, welche weiterhin
besserer Zeiten harrt. Seit 1810 ist das Gut in Familienbesitz. Von
1945 an war das Objekt in öffentlicher Hand. 1990 konnte es von Familie
Weissenborn in bedauernswertem Zustand, teilweise zurückgekauft werden.
Seitdem wird ist das Gut von einem sehr rührigen Förderverein
unterhalten, der sich fast nur aus Einheimischen zusammensetzt. Mit
großem Enthusiasmus setzt der Verein, welchem auch der Eigentümer
angehört, alles daran, durch Feste und Führungen die liebevolle
Sanierung zu finanzieren.
Adresse: 17509 Ludwigsburg, Parkweg, Tel. 038352 60324
Kapelle
St. Gertrud Wolgast
Das genaue Alter des zwölfseitigen Zentralbaus ist nicht bekannt. Die Kapelle wurde als Hospitalkapelle vor den Toren der alten Stadt Wolgast errichtet. Reisende, die abends erst nach Schließung der Stadttore die Stadt erreichten, konnten hier die Nacht verbringen, bis am nächsten Morgen die Stadttore wieder geöffnet wurden. Im Inneren erwartet Sie ein imposantes Sternengewölbe, welches auf dem Mittelpfeiler ruht. Die Kapelle kann nach Absprache besichtigt
werden. Melden Sie sich hierzu im Stadtmuseum Wolgast.
Adresse:17438 Wolgast, Chausseestr.
Seebrücke
Ahlbeck
Kein anderes Bauwerk auf der Insel Usedom ist häufiger in Büchern
oder Fotoalben abgelichtet als die Ahlbecker Seebrücke. Sie steht schon länger
als 110 Jahre und ist damit die älteste Seebrücke an der Ostseeküste. In ihrer
Geschichte wurde sie immer weiter ausgebaut, wobei noch heute Grundelemente aus
den ersten Jahren erkennbar sind wie die Türmchen an den Ecken. Wegen der
Gefahr des schweren Eisgangs in den kalten Wintern musste das Ständerwerk aus
Holz gegen wiederstandsfähigere Materialien ausgetauscht werden. Am Ende des
Seesteges befindet sich die Anlegestelle der Adler-Schiffe. Ein beliebtes
Fotomotiv bildet die Brücke mit der Jugendstil-Uhr im Vordergrund.
Adresse:
17419 Ahlbeck, Lindenstr. 54
Seebrücke
Heringsdorf
Die mit
508 Meter längste Seebrücke Kontinentaleuropas ist 1995 in Anlehnung an die
ehemalige Kaiser-Wilhelm-Brücke gebaut worden. Diese Vorgängerbrücke wurde
schon 1893 fertiggestellt, fiel nach dem Krieg jedoch einem Feuer und starkem
Eisgang zum Opfer. Schon die historische Brücke nutzte das Konzept, an der
Landseite rege Geschäftstätigkeit und am Ende des Seesteges eine Landestelle
für Personenschifffahrt zu verbinden. So können Sie auf der Seebrücke auch
heute noch gut einkaufen, essen und an Bord gehen. Unser persönlicher Tipp:
Besuchen Sie das Brückenrestaurant in der Mitte des Seesteges. In gepflegter
Atmosphäre bekommen sie hier neben erlesenen Speisen auch einen herrlichen
Seeblick. Bei starkem Seegang kann es schon einmal passieren, dass dieses
Gebäude fast unmerklich mit der See schwingt. Seekrank wird hier aber niemand.
Adresse:
17424 Heringsdorf, Strandpromenade 1
Lotsenturm
Karnin - Das "kleinste Hotel der Welt"
Der
1938 erbaute Turm ist seit Sprengung der Karniner Brücke im Jahr 1945
eigentlich unnötigt gewesen. Nach mehr als 60 Jahren Leerstand wurde er 2008
als Design-Hotel wiedereröffnet. Als einziger Gast im Hause genießen Sie drei
geschmackvoll eingerichtete Zimmer, vollen Service und dabei individuelle
Freiheit. Auch der Ausblick auf das Stettiner Haff wird Sie überzeugen.
Adresse:
17406 Karnin, Dorfstr. 28 B
Eisenbahnbrücke
Karnin
Bereits 1875 wurde die Bahn-Trasse Ducherow - Heringsdorf in Betrieb genommen. Zuerst existierte in Karnin eine Brücke mit Drehteil. Wegen des regen Schiffsverkehrs wurde die Brücke nur für fahrplanmäßige Durchfahrten geschlossen. Nicht zuletzt dieser Bahnstrecke ist es zu verdanken, dass sich Usedom als Erhohlungsinsel etabliert hat. 1933 musste wegen des zunehmenden Bahnverkehrs eine neue Lösung her. Man entschied sich für eine zweigleisige Hubbrücke, die mit Motoren für Schiffsdurchfahrten gehoben
wurde. Nachdem der 2. Weltkrieg so gut wie verloren war, wurde die Brücke von der Dt. Wehrmacht gesprengt, um den Vormarsch der Roten Armee zu behindern. Das Hubteil musste jedoch stehenbleiben, damit die Peene für den eigenen Rückzug schiffbar blieb. Der verwendete Stahl zeigt sich bis heute sehr rostbeständig. Der Karniner Bahnhof zeugt noch von der Bahnlinie. Die Brücke ist ein beeindruckendes Bauwerk und unbedingt einen Ausflug wert.
Greifswalder
Oie mit Leuchtturm
Gedächtniskapelle
Peenemünde
Usedomer
Bäderarchitektur
Adresse:
in fast allen Badeorten auf Usedom
Salzhütten Koserow
Hier wird das Fischermilieu vom Ende des 19. Jahrhunderts lebendig! Ursprünglich dienten die kleinen Hütten zur Einlagerung von Salz, um den fangfrischen Fisch zu konservieren. Nahe am Strand und unmittelbar neben der Seebrücke sind die malerischen Salzhütten heute jedoch nicht nur ein Fotomotiv. Hier angesiedelt ist mittlerweile ein Restaurant mit eigener Fischräucherei, und kleine Geschäfte in den Salzhütten laden zum Stöbern ein. Eine der Hütten dient heute als Museum und kleinstes Standesamt in Mecklenburg-Vorpommern!
Bockwindmühle
Pudagla
Die
mindestens 360 Jahre alte Windmühle ist voll funktionsfähig. Wer sie heute
sieht, kann sich nicht vorstellen, dass sie zu DDR-Zeiten fast vollständig
zerfallen ist. Die Mühle kann von Mai - Oktober nach Absprache besichtigt
werden.
Windmühle
Trassenheide
Schwedenmühle
Anklam
Holländermühle
Benz
Adresse:
17429 Benz
Historisches
Rathaus Wolgast
Adresse:
17438 Wolgast, Rathausplatz
Historisch-Technisches
Informationszentrum Peenemünde
U-Boot
Museum Peenemünde
Eisenbahndampffährschiff
"Stralsund"
Technik-
und Zweiradmuseum Dargen
Adresse:
17419 Dargen, Bahnhofstr.
Windkraftschöpfanlage
bei Kachlin
Hafenrundfahrt
Wolgast
Bei der
Hafenrundfahrt, z.B. mit der "Klaus Störtebeker", fahren Sie direkt
an der Wolgaster Peenewerft entlang und können einen Blick auf Schiffsneubauten
werfen. An Bord gibt es neben vielen Erklärungen zur Tour auch immer eine Prise
Seemannsgarn.
Adresse:
17438 Wolgast, Stadthafen
Spinnereifabrik
am Fischmarkt Wolgast
St.
Petri Kirche Wolgast mit Bilderzyklus "Totentanz"
Die um
1400 erbaute dreischiffige Basilika ist ein schönes Beispiel norddeutscher
Backsteingotik. Besonders erwähnenswert ist der 1700 vom Wolgaster Kapitän und
Reeder Caspar Siegmund Köppe gemalte "Totentanz". Der Bilderzyklus
bestand ursprünglich aus 25 Bildern, eine Bildtafel ist seit dem Kirchenbrand
1920 vermisst. Als Hofkirche der Herzöge von Pommern-Wolgast genutzt, erfolgte
hier auch deren Grablege. Einzelne restaurierte Sarkophage können seit 2007
besichtigt werden. Ursprünglich standen die Särge in einer Gruft unter der
Kirche. Die St.-Petri-Kirche brannte in ihrer langen Geschichte zweimal aus.
Einzelstücke wie der "Totentanz" und Votivschiffe konnten von der
Wolgaster Bevölkerung jedoch gerettet werden. Das Zeltdach auf dem Turm zeugt
von dem letzten Feuer im Jahr 1920. Es wurde anstatt des ursprünglichen Turmes
als Notdach gebaut. Es gab zwar Anläufe, den Turm mit einer Spitze nach
historischem Vorbild zu versehen, leider wurde das Vorhaben bis heute nicht
ausgeführt. Unser persönlicher Tipp: Lassen Sie sich die Turmbesteigung nicht
entgehen. Es erwartet Sie eine großartige Aussicht. Falls es während Ihres
Aufenthaltes Konzerte in der Kirche gibt, die Akkustik ist grandios!
Konzerttermine finden Sie auf den Seiten der Kirchengemeinde Wolgast.
Adresse:
17438 Wolgast, Kirchplatz
Hafenspeicher
in Wolgast
Von
Wolgast aus wurde bereits im 19. Jahrhundert intensiv Getreidehandel betrieben.
Aus dieser Zeit sind auf der Schlossinsel noch drei historische
Getreidespeicher erhalten. Zwei Speicher sind heute als Erlebnis-Gaststätten
eingerichtet, wobei einer gerade einen neuen Betreiber sucht. Ein aus den
1930er Jahren stammendes Fabrikgebäude wird aktuell zu Loft-Wohnungen
ausgebaut. Mehr Informationen zum Projekt bekommen Sie bei Loft de Mar. Ein
vierter, seinerzeit der größte Fachwerkspeicher Europas, fiel im Jahr 2006
einem Brandstifter zum Opfer.
Mühlen-Stein-Park
Wolgast
Sternwarte
Heringsdorf
Peenebrücke
Wolgast
Phänomenta
Peenemünde
Im
ehemaligen Offizierskasino befindet sich heute ein für jedes Alter
interessantes Erlebnis-Haus. Phänomenta zeigt auf 2500 m² mehr als 250
physikalische Experimente. Der Besucher kann dabei entdecken, welchen Naturgesetzen
die Erde unterliegt und wie sie funktionieren. So haben Kinder besonders Spaß,
wenn sie in einer einzigen Seifenblase Platz finden. Anfassen und selbst Ausprobieren sind ausdrücklich erwünscht.
Inselbewohner sind uns Urlaubern leider klar im Vorteil. Sie müssen nicht alles
an einem Tag erfassen, sondern können nächste Woche "weiterlernen".
Adresse:
17449 Peenemünde, Museumsstr. 12
Mausoleum
Familie Dannenfeld Mönchow
Wer auf
dem Weg zur Karniner Eisenbahnbrücke auf dieses imposante Bauwerk aus dem Jahre
1891 trifft, wird anhalten und staunen. Da bis heute die Mittel für die
Restaurierung fehlen, wird im Inneren wohl auch in Zukunft der wertvolle Stuck
von den Wänden der drei Räume bröckeln. Gerade wir Urlauber können derartige
Denkmäler durch gezielte Spenden unterstützen. Gleich gegenüber liegt die
kleine Dorfkirche aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.
Zusammenfassung dieser Seite
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele auf der Insel Usedom - Ausstellungen,
Baudenkmäler, Natur, Urlaub, Freizeittipps, Unterkunft, Buchen, Anreise,
Literatur, Geheimtipps, Hotel, Ferienwohnung, Zimmer
|